Arbeitsweise

„Meine Bilder sind klüger als ich“
Gerhard Richter, Maler

Es macht mir immer wieder viel Freude Menschen darin zu unterstützen, ihre Ausdrucksmöglichkeiten mit den Mitteln der bildenden Kunst zu entdecken und zu erweitern. Diese Erfahrung ist an kein Lebensalter gebunden.

Malen im Kunstraum

Die Erfahrung Gerhard Richters steht als Möglichkeit vielen Menschen offen, auch, wenn sie ihr künstlerisches Talent nicht so weit ausformen und verfeinern, wie es Künstler tun. Im Zentrum meiner kunsttherapeutischen Arbeit steht die Intensivierung und Entwicklung der künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten. Dabei ist nicht entscheidend, ob Menschen in ihrem Leben schon viel gemalt, gezeichnet oder modelliert haben. Oft ist ein unbefangener und unverstellter Zugang ein ebenso guter Ausgangspunkt. Im intensiven, schöpferischen Tun liegen große Potentiale, um die eigenen Selbstheilungskräfte anzuregen. Gelingende Gestaltungsprozesse können uns zu ‚flow-Erfahrungen’ und zu gesteigerter Lebensfreude führen. Bilder können als Spiegel der seelischen Landschaft dienen. Wenn wir über einen längeren Zeitraum entstehende eigene Bilderserien genau wahrnehmen, geben sie ihre Weisheit preis. Sie helfen Menschen sich selbst besser zu verstehen und gut für sich zu sorgen. Sie führen zu wesentlichen Lebensthemen.

Manchmal werde ich gefragt, was das Bild „bedeutet“. Symbole sind immer vielschichtig. Ich sorge mit meiner Erfahrung, meinem Wissen, mit kreativen Ideen und Anregungen dafür, dass sich ein gemeinsamer Prozess des Verstehens in einem geschützten Raum ungestört entfalten kann.

Links:  Berliner Buendnis gegen Depressionen

Künstlerische Therapeutinnen